Berufliche Integration

Wer nicht in den Arbeitsprozess integriert ist, verliert Eigenständigkeit, Selbstwertgefühl und das Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten. Die Berufliche Integration der Integra bietet Menschen mit besonderen Bedürfnissen deshalb seit zwanzig Jahren individuelle Abklärungs- und Trainings- sowie Ausbildungs- und Umschulungsmöglichkeiten.

Berufliche Massnahmen

Erstausbildungen. Die Integra verfügt intern und extern über zahlreiche praktische Ausbildungsmöglichkeiten. Die agogische und sozialpädagogische Betreuung und Förderung in wirtschaftsnaher Umgebung ermöglicht es Jugendlichen und jungen Erwachsenen, dank individueller Lernziele erfolgreich eine erstmalige berufliche Grundausbildung zu absolvieren.

Berufliche Abklärung. Zwischen einem und sechs Monaten dauert in der Regel eine berufliche Abklärung, bei der es darum geht, die individuellen Eignungen und Neigungen der Teilnehmenden herauszuarbeiten. Sie richtet sich an Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung Unterstützung bei der Wiedereingliederung oder beim Verbleib in ihrem Beruf benötigen.

Berufliche Grundabklärungen mit Berufs- und Laufbahnberatung diesem Angebot sollen Eignungen und Neigungen des Teilnehmenden abgeklärt werden. Es richtet sich an Jugendliche/junge Erwachsene ohne (passende) Erstausbildung und Erwachsene mit Umschulungsanpruch mit gesundheitlichen/körperlichen Problemen, vorangegangenen Ereignis oder Personen, welche nach der obligatorischen Schule keine klaren Berufsziele haben. Die weiteren Möglichkeiten werden im Anschluss an eine Berufliche Abklärung in einem Standortgespräch zwischen den Teilnehmenden und den Auftraggebenden besprochen.

Ausbildungsberufe

Die Berufliche Integration der Integra bietet eine Vielzahl an Berufsfeldern auf unterschiedlichen Ausbildungsstufen (PrA bis EFZ), sowohl innerhalb der Institution als auch im ersten Arbeitsmarkt. Die Berufsschule für die praktische Ausbildung (PrA) und den Förderunterricht (EBA und EFZ) befindet sich in Aarau (Berufsschule Scala).

Voraussetzungen. Um eine Ausbildung bei der Integra absolvieren zu können, braucht es eine Kostengutsprache durch die IV sowie eine interne Eignungs- und Neigungsabklärung. Die Lernenden müssen praktisch bildungsfähig und ausreichend selbstständig sein.

Internes Ausbildungsangebot. Folgende Berufe können innerhalb der Institution gelernt werden. Die praktische Ausbildung (PrA) nach INSOS ist bei entsprechender Neigung in jedem Beruf möglich.

  • Restaurationsangestellte (PrA bis EFZ)
  • Koch/Köchin (PrA bis EFZ)
  • Hauswirtschaft (PrA bis EFZ)
  • Betriebsunterhalt (PrA bis EFZ)
  • Logistik (PrA bis EBA)
  • Industriepraktiker*in (PrA)
  • Gärtner*in (PrA bis EBA)
  • Mechaniker*in (PrA bis EBA)

Frühintervention /
Integrationsmassnahmen

Wozu ist ein Mensch in einer bestimmten Lebens- und Gemütslage fähig? Bei der Frühintervention oder Wiedereingliederung klärt die Integra das Potential ab und führt geeignete Trainings durch. Je nach Auftrag, Potential und Eignung finden diese Massnahmen innerhalb der Integra oder im ersten Arbeitsmarkt statt.

Aufbautraining / Arbeitstraining/ Jugendprogramm. Die Teilnehmenden erlangen schrittweise eine wirtschaftsnahe Arbeitsfähigkeit und verbessern damit ihre Chancen für eine berufliche (Wieder-)Eingliederung.

Flyer Aufbautraining

Flyer Arbeitstraining

Flyer Integrationsmassnahme Jugendliche

Kontakt

André Breitenstein
Leiter Berufliche Integration

056 619 51 79
andre.breitenstein@integrafreiamt.ch